Presseinformation – 1007/12/2018                                                                                                                             Düsseldorf, 7. Dezember 2018

Minister Laumann: Wertvoller Wegweiser im Behördendschungel

„Ratgeber für schwerbehinderte Menschen“ ist wieder erhältlich

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:
Der vom nordrhein-westfälischen Sozialministerium herausgegebene „Ratgeber für schwerbehinderte Menschen“ ist in einer aktualisierten Neuauflage von 50.000 Stück erschienen und kann jetzt kostenlos bestellt werden. Der Ratgeber musste umfassender als üblich überarbeitet werden, weil sich auf Bundesebene zahlreiche Regelungen geändert haben.

„Die vielen Vorbestellungen zeigen uns, dass die Broschüre für Menschen mit schweren Behinderungen zu einem wertvollen Wegweiser im Behördendschungel geworden ist“, sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann. „Ich freue mich deshalb, dass dieser langjährige Bestseller des Sozialministeriums jetzt wieder erhältlich ist.“

Leicht verständlich erläutert der Ratgeber das Antragsverfahren für einen Schwerbehindertenausweis und informiert über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, über Nachteilsausgleiche, finanzielle Hilfe und praktische Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag. Die Stichworte reichen von Altersrente über Blindengeld, Kündigungsschutz, Öffentlicher Personennahverkehr und Parken bis hin zu Wohngeld.

Da der Antrag auf Feststellung einer Behinderung bei der zuständigen Kommune eingereicht werden muss, enthält der Ratgeber auch die Anschriften und Telefonnummern der zuständigen Behörden in den Kreisen und kreisfreien Städten. Darüber hinaus wurden Internetadressen zusammengestellt, unter denen Menschen mit Behinderungen nützliche Informationen finden können.

In Nordrhein-Westfalen leben etwa drei Millionen Menschen mit Behinderungen. Rund zwei Millionen von ihnen sind schwerbehindert. Der „Ratgeber für schwerbehinderte Menschen – Informationen zu Antragsverfahren und Hilfen“ kann kostenlos angefordert werden unter der Internetadresse www.mags.nrw/broschuerenservice oder schriftlich beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Fürstenwall 25, 40219 Düsseldorf.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales.
Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

Klare Antwort und Bestätigung der Fachtagung „Cochlea Implantat – Realitäten ohne Zwang“: Gegen CI-Zwang und für eine bimodal-bilinguale Förderung mit Gebärdensprache zum Wohle aller Kinder mit Hörbehinderung!

04. Dezember 2018

Bei der Fachtagung „Cochlea Implantat – Realitäten ohne Zwang“ am 28. November 2018 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales begrüßte Vanessa Ahuja, die Abteilungsleiterin V der Abteilung für Belange behinderter Menschen, Prävention und Rehabilitation, Soziale Entschädigung und Sozialhilfe, über 110 Teilnehmer/-innen und betonte die große Bedeutung des Themas, nicht zuletzt aufgrund des aktuellen Falles in Goslar, aber auch aufgrund allgemeiner Tendenzen in der heutigen Gesellschaft. In Goslar verhandelt derzeit das Familiengericht die Klage des Klinikums Braunschweig gegen die Eltern eines gehörlosen Kindes, die sich gegen eine empfohlene CI-Operation bei ihrem Kind entschieden haben.

Unser Schirmherr, Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, betonte in seinem Grußwort, wie wichtig der Dialog untereinander sei, um sich dem Thema der Fachtagung adäquat zu nähern. Es müsse sensibel ein Weg gefunden werden, um das Wohl des Kindes und das Recht der Eltern zur Erziehung gleichermaßen zu berücksichtigen. Zum aktuellen Fall in Goslar betont Herr Dusel jedoch: „Mein Herz schlägt in diesem Fall für die Eltern“.

Mehr Info und viele Filme in Gebärdensprache findet ihr unter diesen Link:
http://www.gehoerlosen-bund.de

 

Eine sehr wichtige Information für die Eltern…

22.10.2018 Umfängliches Gerichtsurteil für Hausgebärdensprachkurs

Endlich hat ein Gericht in einem Urteil, unterstützt durch ein fundiertes Gutachten der LDZ Sachsen, die Notwendigkeit eines Hausgebärdensprachkurses für Eltern bestätigt. Nur mittels eines Hausgebärdensprachkurses mit bis zu 500 Stunden (hier wurden nur 350 Std beantragt) können Eltern die Gebärdensprache auf dem Niveau B2 erlernen, welches es ihnen ermöglicht, ihrem erzieherischen Auftrag umfänglich nachzukommen. Dies gilt explizit auch dann, wenn das Kind ebenfalls per Hausgebärdensprachkurs die Gebärdensprache erlernt, da sich die Themen und das Niveau des Unterrichts für Kinder und Eltern erheblich unterscheiden.

Lesen Sie bitte weiter unter dem Link:

https://www.kestner.de/n/index.htm

Wir leiten diese Information an euch weiter:

 

Einladung:

Zum ersten Mal bietet »Fatal Banal – die Kultsitzung aus Ehrenfeld« eine Sitzung für hörende und gehörlose Menschen an. Wann und wo?
Sonntag, 3. Februar 2019 um 18:00 Uhr
Bürgerzentrum Ehrenfeld • Venloer Str. 429 • 50825 Köln

Die Dolmetscher in Gebärdensprache sind dabei.

Weitere Infos und Fragen bitte unter dem Link:
https://fatalbanal.de

Anbei ein PDF:
fatal-banal-einladung-gehoerlosensitzung

In der Bitte des Vereins GGKG e. V. möchten wir diese spannendes Thema euch weiter informieren.
Diese Veranstaltung findet in Köln, bei der Universität zu Köln:

am 1.12. findet eine spannende Diskussion zum Thema “Kulturelle Aneignung im Kontext der Gebärdensprachgemeinschaft” statt, die von der Gesellschaft für Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser (GGKG) e.V. organisiert wird.

Martin*a Vahemäe-Zierold, Laura M. Schwengber sowie Rafael Evitan Grombelka und Asha Rajashekhar werden sich am 1.12. zum Thema “Kulturelle Aneignung im Kontext der Gebärdensprachgemeinschaft” verorten und ihre unteschiedlichen Meinungen, Erfahrungen und Perspektiven zu diesem Thema mit dem Publikum teilen.
Genauere Informationen können dem Plakat im Anhang entnommen werden.
Die gebärdensprachliche Version der Einladung findet sich hier: https://www.youtube.com/watch?v=9RX2pPYe2iA&frags=pl%2Cwn
Im Namen des Vorstands der GGKG
Katharina Urbann

Durch Newsletter vom Hessischer Verband für Gehörlose und hörbehinderte Menschen  e.V. möchten wir euch diese interessante Info weitergeben.

Wie soll ich mich im Arbeitsleben mit der Kollegen, Teamleiter oder Geschäftsleitung richtig kommunizieren bzw. die Rhetorik führen. Heutzutage entscheidet man immer auf das Kommunikationsverhalten und auch ein entscheidender Wendepunkt für die beruflicher Werdegang.

Alles Weitere entnimmt ihr bitte diese Info/diesen Link:
https://www.dgs-fabrik.de/test-buchung/20-bildungsurlaubskurse/141-kommunikation-und-rhetorik-am-arbeitsplatz-b18-fuer-gehoerlose-ausgerichtet20171212093436

in der Bitte vom Demenz-Servicezentrum (DGZ) für Menschen mit Hörschädigung leiten wir diese Info an euch weiter:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Das Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Hörschädigung, die VHS Essen und das Palliativnetzwerk Essen veranstalten auch in diesem Jahr wieder gemeinsam einen Informationsabend.

Wir laden herzlich zur Veranstaltung: Palliativversorgung und Hospizbegleitung in der Region am 21.11.2018 um 18 Uhr  in der VHS Essen ein.
Weitere Informationen finden Sie im Anhang. Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache gedolmetscht.

Wir freuen uns auf Ihr kommen, bitte melden Sie sich vorher an.

Kontakt bitte an:
Anna Heßke, 
Demenz-Servicezentrum (DSZ) für Menschen mit Hörschädigung
Schäpenkamp 2 – 45726 Essen
Tel.: 0201 – 502 34 38
Fax: 0201 – 43 79 870
Mobil: 0177 502 34 36
Mail: hesske@martineum-essen.de

VHS_II_18_Infoblatt Palliativforum_21 11.2018

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