Am 05.08. um 16:00 Uhr gibt es nächste Bilderbuchkino der Bücherei Bensberg innerhalb eines online – Meetings .

Die Übersetzung in Gebärdensprache übernimmt Herr Rafael Grombelka, der selbst gehörlos ist. Als Muttersprachler

ist er in der Lage, die Gebärdensprache wunderbar für sein junges Publikum anzupassen.

Regelmäßig übersetzt er die Tagesschau bei Phönix.

Wir bekamen vor ein paar Tagen eine Antwort der NRW-Regierung auf Anfrage von Jan Eichler bzgl. Maskenpflicht wegen des Corona-Virus für die Gebärdensprachgemeinschaft. Die NRW-Regierung hat erläutert, dass die Mund-Nase-Bedeckung abgenommen werden kann, wenn das z.B. zur Kommunikation mit einem Gebärdensprachler nötig ist. Es gibt auch weitere Informationen bzgl. der Dolmetschereinsätze bei Arztbesuchen und in den Kliniken.

Liebe Gebärdensprachgemeinschaft,

im Moment verbreitet sich das Corona-Virus langsamer. Trotz des Virus arbeiten wir vom Vorstand weiter. Wir hoffen, dass es euch trotz des Virus gut geht. Wir denken an euch und haben eine Videobotschaft erstellt. Anbei die Videobotschaft……

Irgendwann gibt es wieder Veranstaltungen bei uns. Wir freuen uns sehr auf das Wiedersehen mit euch.

Bleibt zu Hause!
Bleibt gesund!
Denkt positiv!

Wir wünschen euch und eurer Familie ein frohes Osterfest.

Viele Grüße

VGKU-Vorstand

Der VGKU möchte euch die Mitteilung vom Berufsverband der GebärdensprachdolmetscherInnen NRW in Zeiten des Coronavirus weitergeben.

Aus dem Auszug haben wir übernommen:

Information zum Thema Coronavirus:

Sie haben den Verdacht, dass Sie sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben?

Wie Sie sich verhalten sollen, wird in DGS unter diesem Link erklärt:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/was-sollte-ich-tun-wenn-ich-den-verdacht-habe-mich-angesteckt-zu-haben–1730568

Sie möchten gerne beim Gesundheitsamt oder Arzt anrufen?

Mit dem Dolmetschdienst Tess können Sie die Anrufe erledigen.

Wenn Sie noch nicht bei Tess gemeldet sind, geht das kostenlos unter: https://www.tess-relay-dienste.de/

Sie möchten sich nicht bei Tess anmelden oder müssen persönlich zum Arzt oder ins Krankenhaus und wissen nicht, wie Sie eine*n Dolmetscher*in dafür bekommen?

Notfallliste:
https://www.gsdnrw.de/files/gsd-nrw_Dateien/Dokumente/Corona/Notfallliste_4.pdf

Alles Weitere Info/Video findet Ihr auf diesem Link:
https://www.gsdnrw.de/startseite.html?fbclid=IwAR165sHHbu5O0l8x048sxudDqtJ8Hxma93NUkJAj3dfp_e98gYgLQPprIvo

Bleib Zuhause und bleib gesund!

Durch den Austausch mit dem CDU/CSU Behindertenbeauftragter, Herrn Oellers bei einer CDU Feierlichkeit aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der UN BRK in Düsseldorf kommt auf das Thema „Aktuelle Situation der Gebärdensprache in Deutschland“ stellen wir fest, dass es an der Zeit ist, eine ernstzunehmende Diskussion zu führen, ob die derzeitige Gesetzesauslegung und den Begriff „Deutsche Gebärdensprache“ heute noch passt bzw. uns Gebärdensprachler im gesellschaftlichen Leben ein gleichwertiger Zugang gibt.

Wir haben festgestellt, dass wir uns jetzt mit dieser Bedeutung „Gebärdensprache“ auseinandersetzen müssen und haben vereinbart, dass wir zusammen in Berlin mit anderen Fraktionen zusammensetzen müssen und darüber eine Debatte führen, was bisher geschehen war und ob dieser Weg vielleicht heute nicht mehr gerecht und zeitgemäß ist.

Zwischenzeitlich hat J. Eichler viele Kontakte nach Berlin geknüpft, mit versch. Fraktionen ausgetauscht und übernahm nun die Regie für die Organisation für das Treffen am 9. März 2020 in Berlin.

In Abstimmung mit Prof. Dr. Christian Rathmann (HU Berlin), Prof. Dr. Pamela Perniss und ihr wissenschaftlicher Mitarbeiter Reiner Griebel (der bereits mit Dr. Emily Kaufmann den Begriff „Status der Gebärdensprache“ die unterschiedliche Bedeutung und Kontexte der Gesetzesauslegung in Deutschland in der Uni zu Köln erforscht haben), Josef Willmerdinger (Präsident des Deutschen Geh. Sportverbandes), Steffen Helbing (Vizepräsident des Deutschen Geh. Bund) und meine Wenigkeit bereiteten wir auf diesem Austauschtreffen in Berlin vor.

Mit unserem Ziel wollen wir die Bedeutung unserer Deutschen Gebärdensprache für die Laien (= haben keine/kaum Ahnung) begrifflich machen und diesen Wert als Sprache wie jede andere Sprache gleichsetzen. Die Deutsche Gebärdensprache, unabhängig des Behindertenstatus, soll alles aus den Gesetzen wie z. B. SGB (= Sozialgesetz), teilweise BGG (= Behindertengleichstellungsgesetz) und KHV (= Kommunikationshilfeverordnung) herausgelöst und neu im Gesetz definiert, ebendort, wo andere Sprache auch so in die Gesetze/Verfahren definiert. Ebenfalls stellten wir die Frage; wie werden die Menschen, die in DGS, als ihre Muttersprache (L1) kommunizieren, bezeichnet? Wie z. B. CODA-Kinder oder Dolmetschende, die tief in der Deutschen Gebärdensprache verwurzelt sind. Gehören sie auch zu der Kategorie: „Behinderung, aufgrund der Sprache“?

Am Tag jedoch, als das Treff stattfand, müssen Pellmann (Die Linke), S. Helbing (DGB) krankheitsbedingt absagen. A. Glöckner (SPD) wurde auf der Bahnfahrt irgendwo in der Mitte gestoppt, so dass sie nicht zum Treffen erscheinen konnte, schickte aber sofort eine Vertreterin. Beeck (FDP) hatte aus Termingründen schon vorher abgesagt. C. Rüffer (Bündnis/Die Grünen) konnte aufgrund einer Terminkollision leider nicht kommen. Nur W. Oellers aus CDU/CSU und die Vertreterin Dr. Marlog (Bund der Behindertenbeauftragter Dusel) sowie eine SPD Vertreterin von Glöckner waren zusammengekommen. Die verhinderten Politiker der SPD, Bündnis/Die Grünen und Die Linke baten uns eindringlich, das Ergebnis des Austauschgespräches nachzureichen und baten auch darum, demnächst für evtl. Gespräche kontaktiert zu werden, dies sagt schon was!

In diesem Austausch wurde konkret darauf hingewiesen, was die Gesellschaft und die Politiker unter Gebärdensprache verstehen; sie wurde mehrheitlich als „Kommunikationsunterstützung“ verstanden und nicht als gleichwertige Sprache wie jede andere, z. B. Spanisch, Englisch usw. gesehen/gehört. Aus der wissenschaftlichen Ecke wurde auf vieles hingewiesen, dass es eigentlich keine Diskussion geben dürfte, die Gebärdensprache anders zu bewerten. Sie ist seit 2002 überhaupt erstmalig in Deutschland im BGG „anerkannt“, was für die Gebärdensprachgemeinschaft eine außergewöhnliche Stellung bekommen dürfte. Und seitdem ist bis heute kein einziger Schritt weiterentwickelt, wie es im Bildungssystem, Kultur, Gesellschaft usw. um unsere Gebärdensprache besteht. 

Vor allem für die Kinder, die mit DGS als Muttersprache aufwachsen, ist quasi eine „Vergewaltigung und Missbrauch“, was heutzutage die Verantwortlichen (Politiker, Bildungsministerium oder Kultusministerium) mit uns machen. Aktuelle Situation wie das Coronavirus ist ein wichtiges Beispiel dafür.

Nach vielen tiefbegründigen Hinweisen kommen wir gut zu einer konstruktiven Diskussion und wir stimmen überein, dass unser Austauschtreff weitergeführt werden muss.

Es wurde auch festgestellt, für das nächste Treffen noch andere Politiker, die für den Bereich Sprache zuständig sind, mit einzubeziehen und auf diesem Thema besser abzuklären, wie Herr Oellers feststellte. Er ist in der Meinung, dass er als behindertenpolitischer Sprecher in diesem Sachverhalt nicht der richtige Ansprechpartner ist, jedoch bekräftigte er uns allen, dass er auf jeden Fall bis zum Schluss mitarbeiten will und würde es begrüßen, dass die anderen Fraktionen es auch genau so sehen würden. Dr. Marlog empfahl uns, BMI Verantwortlicher hinzuziehen, da sie evtl. zuständig ist. 

Zum Schluss vereinbarten wir, dass ich als „federführender Organisator“ für die künftige Treffen und Austausche mit den Bundestagsabgeordneten kümmern soll, da ich dies bereits im Vorfeld getätigt habe. Es ist geplant, das nächste Treffen im Abgeordnetenhaus vor der Sommerpause stattfinden zu lassen. Bis dahin sollen wir alle unsere „Hausaufgaben“ machen.

Desweiteren gibt es auch eine Arbeitsgruppe im Auftrag des DGB unter der Federführung von C. Rathmann und D. Tabbert-Zander, mit denen wir evtl. am 4. Mai in Berlin zusammentreffen und uns zu diesem Thema gemeinsam austauschen werden, bzw. Hausaufgaben machen, um beim Austauschtreff für die weitere Maßnahmen auszuarbeiten.

Wir werden und wollen künftig gemeinsam an einem Strang ziehen und transparent arbeiten, gemeinsam das Wohl der Gebärdensprachgemeinschaft durchzusetzen.

Es kann nicht sein, dass wir in der heutigen digitalen und vernetzten Welt um unsere Muttersprache feilschen und um stete Anerkennung kämpfen müssen. Wo bleibt die absolute Selbstverständlichkeit, unsere eigenständige und absolute Selbstbestimmung, unsere Sprache zu nutzen? 

Text: J. Eichler Bildquelle: Büro W. Oellers

Wegen Coronavirus verschoben! Neuer Termin wird bald bekanntgeben.

Treffpunkt: 10 Uhr im HBF Köln nahe Douglas Laden

Spielbeginn: 11 Uhr 

Spielende: ca. 16 Uhr, abschließend gehen wir zum Restaurant.

Scotland Yard in Köln – Ein spannendes Spiel für Erwachsen- und Jugendgruppen ist die Jagd nach Mister DEAF X. Der VGKU lädt Euch ein, das bekannte Brettspiel Scotland Yard live in Köln nachzuspielen……..

Detektive (angemeldete Teilnehmer/innen) jagen Mister DEAF X, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln (KVB bzw. DB) untertauchen möchte. Die Detektive machen sich nur mit S-Bahn, U-Bahn und Straßenbahn auf, versuchen ihn einzukreisen und zu fangen.

Wo Mister DEAF X sich befindet, wie nah ihm die Verfolger sind und welche Verkehrsmittel verwendet werden, teilt die Ein satzzentrale über Handy mit. Kommt das Mister X durch oder sind die Detektive schneller?

Ihr findet hier die Spielregeln. 2 Wochen vor Treffpunkt um 10 Uhr schickt Vermittler per Videogebärden über eine Anleitung, wie ihr das Spiel organisieren könnt, Tipps und einige Grundregeln, die ihr bitte beachten müsst.

Viel Spaß!

Mister DEAF X ist in Köln mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Mehrere Detektivteams nehmen mit Bussen und Bahnen die Verfolgung auf.

Ein Vermittler übernimmt die Rolle von Mister X, die anderen sind die Detektive. Gespielt wird im Stadtgebiet Köln mit U-Bahn, S-Bahn und Straßenbahn. Wer sich im Liniennetz des KVB bzw. DB gut auskennt, hat gute Chancen Mister DEAF X zu erwischen.

Folgende KVB-(bzw. DB) Verkehrsmittel dürfen im Spielgebiet genutzt werden

• S-Bahn

• U-Bahn

• Straßenbahn

Nicht erlaubt ist es, sich zu Fuß zwischen

Haltestellen zu bewegen.

Anmeldung erforderlich, bis zum 11.04.2020 anmeldung@vgku.de

Eintritt-Frei (bitte mit Schwerbehindertenausweis für öffentlichen Verkehrsmitteln mitbringen!)

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