GEMEINSAM LACHEN – BARRIEREFREI

In der Bitte vom Veranstalter leiten wir für euch weiter:
Der Name „Comedy Lounge Barrierefrei“ wurde bewusst gewählt, denn Ziel dieser Comedy Veranstaltung ist es, dass hörende sowie hörgeschädigte Menschen gemeinsam lachen, eine tolle Zeit miteinander verbringen und Inklusion somit greifbar, sichtbar und fühlbar wird.

Das trifft nicht nur allein auf die Veranstaltungsbesucher zu, sondern ebenfalls auf die Comedians, welche an diesem Abend im Rahmen von Florian Simbecks Comedy Lounge Barrierefrei auftreten.

Auf der Bühne wird den Comedians Timur Turga (sehbehindert), Jamie Wierzbicki und Bastian Block, welche ihr Stand-Up Programm präsentieren, sowie Toby Käp (selbst hörgeschädigt), der als Moderator durch den Abend führt, der ausdrucksstarke und versierte Gebärdendolmetscher Thorsten Rose zur Seite stehen und alles Gesprochene simultan in deutsche Gebärdensprache übersetzen.

Damit steht weder Hörenden noch Hörgeschädigten eine „Barriere“ im Weg, diese wunderbare Abendunterhaltung zusammen zu genießen.

Florian Simbecks Comedy Lounge Barrierefrei

Datum:                08. Mai 2019
Beginn:                19:30 Uhr
Einlass:                18:30 Uhr
Ort:                       Theater Takelgarn – Philipp-Reis-Straße 10, 40215 Düsseldorf

Tickets unter:    www.takelgarn.de oder direkt vor Ort im Theater Takelgarn

im Ticketpreis von 19,90€ ist das City Ticket für den ÖPNV in Düsseldorf inbegriffen
Weitere Infos:  www.takelgarn.de/programm/florian-simbecks-comedy-lounge-gemeinsam-lachen-barrierefrei-stand-up-comedy-fuer-gerhoerlose/

Wir laden Sie herzlichst dazu ein, die Infos zu dieser Veranstaltung an Ihre Mitglieder weiterzuleiten und würden uns sehr freuen, mit Ihnen und Ihren Mitgliedern bei Florian Simbecks Comedy Lounge Barrierefrei im Theater Takelgarn gemeinsam zu lachen.

Der Berliner Aktivist Raúl Krauthausen lädt als Moderator Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende und Medienleute mit und ohne Behinderung zum Talk ein. In “face to face”-Gesprächen tauscht sich Krauthausen mit seinem jeweiligen Gast über künstlerisches Schaffen, persönliche Interessen und Lebenseinstellungen aus. Und natürlich geht es auch ab und zu um das Thema Inklusion. Die einzelnen Folgen von „KRAUTHAUSEN – face to face“ werden vor Publikum aufgezeichnet. Tickets können vorbestellt werden. „KRAUTHAUSEN – face to face“ ist eine Sendereihe der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (ABM).

Mit der Person  ’19 Sendung mit Julia Probst möchten wir euch zeigen:

https://www.youtube.com/watch?v=De7CObEk1YU&feature=youtu.be

Viel Spaß!

Dortmund (lwl).Der Umgang mit Wissen ist der Schlüsselmoderner Gesellschaften. Aber wie können wir unterscheiden, was wahr ist und was falsch? Macht uns die digitale Welt zum gläsernen Menschen? Und wem gehört eigentlich das Wissen? Um diese Fragen kreist die Ausstellung „Alles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens“, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bis 13. Oktober in seinem Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund zeigt.

Für gehörlose Menschen gibt es spezielle Angebote. So eröffnet ein Mediaguide den Blick für Details, Wissenswertes über Verborgenes. Zwölf Objekte werden in Gebärdensprach-Videos informativ und unterhaltsam vorgestellt. Der Guide kann kostenlos im offenen WLAN des Museums auf das eigene Smartphone heruntergeladen oder auf Tablets ausgeliehen werden.

Wer den Wissensaustausch liebt, kommt bei einer speziellen Führung in Deutscher Gebärdensprache (DGS) auf seine Kosten. Der rund 1,5-stündige Rundgang ist für maximal 8 gehörlose Teilnehmer konzipiert und kostet 50 Euro für die Gruppe plus Eintritt (Erwachsene 8, ermäßigt 6 Euro). Die nächste kostenlose Führung für Einzelpersonen in DGS wird am Samstag,18. Mai, um 14.30 Uhr angeboten. Anmeldung erwünscht unter Tel. 0231 6961-220.

Bildzeile: Der gehörlose Ingenieur Reiner Miebach begleitet den Ausstellungs-Rundgang in Gebärdensprache. Foto: LWL/ Hudemann

Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

Oder kontaktiert ihr bitte über dem LWL:

Irina Lampe
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe
Warendorfer Straße 26-28
48133 Münster
Tel.: 0251 591-5644 /-5958
Fax: 0251 591-6725
eMail: irina.lampe@lwl.org

Am 12. April 2019 um 18:55 Uhr war es wieder soweit und Jan Eichler konnte in seiner Funktion als Moderator unser bekanntes „Feuer frei“ eröffnen. Das zahlreiche Publikum begrüßte unter anderem als Podiumsgäste den Mitbegründer der Deutschen Gehörlosen Jugend Stefan Goldschmidt aus Hamburg, Kevin Rohwedder aus Siegen als Vertreter unserer heutigen Jugend, sowie den Kölner Andreas Gaudzinski. Natürlich durfte auch ein Publikumsgast nicht fehlen und unter dem Applaus der Anwesenden nahm Patrick Bauer auf dem Podium Platz.

Um das Thema „unsere Jungend – noch gesellschaftsfähig?“ entbrannte sich eine mitunter recht interessante Diskussion, die auch deutlich machte, dass beide Seiten – Alt und Jung – gleichermaßen dazu beitragen müssen, unsere jungen Leute auf ihrem Weg in die Zukunft zu unterstützen. Laut Kevin Rohwedder ist mit dieser Unterstützung aber kein oberlehrerhaftes Verhalten seitens der Vereine und Verbände gemeint, sondern ein aufmunterndes „Kommt und mach mit“. Unsere Jugend möchte mit ihren Vorstellungen und Vorschlägen ernst genommen werden, ein konstruktiver Austausch wird ausdrücklich gewünscht.

Anhand verschiedener Einspielfilmen – unter anderem von den Vorständen der Deutschen Gehörlosen Sport Jugend und der Deutschen Gehörlosen Jugend wurde deutlich, dass Projekte sehr zum Mitmachen animieren, mehr noch, als eine längerfristige Verbandarbeit. Ein Projekt ist zeitlich befristet, hat ein Ziel vorzuweisen, macht Lust auf Kennenlernen mit anderen Leuten und überrascht mit einem positiven Endergebnis. Wie kann man also Verbandarbeit für die jungen Leute attraktiver gestalten?

Stefan Goldschmidt erläuterte, dass in der heutigen sozialen Medienwelt viel dazu beiträgt, dass Kommunikation nicht mehr im empathischen sozialen Miteinander stattfindet. Hier stimmt Kevin Rohwedder zu, als er meint, dass alles stets kritisch begleitet wird und man direkt Häme und teilweise üblen Spott erntet, wenn man sich für etwas öffentlich interessiert, bzw. stark macht; dies ist natürlich demotivierend und man verliert die Lust, für eine Sache sich zu begeistern, bzw. geradezustehen, wenn man eh nur „blöd angemacht“ wird.

Erschreckend waren die rückläufigen Mitgliederzahlen der Sportverbände in Deutschland, die uns von Jan Eichler präsentiert wurden. Hier nochmal die Frage, warum unsere junge Gebärdensprachgemeinschaft nicht willig ist, noch Mitglied in einem Verein zu bleiben? Und hier schließt sich die Aussage von Kevin Rohwedder an, dass die Jugend von den Vorständen nicht ernst genug genommen wird und es kein gegenseitiger Austausch stattfindet – im Gegenteil, der erhobene Zeigefinger ist allgegenwärtig. Aber auch hier wird deutlich, dass die sozialen Netzwerke viel dazu beitragen, dass die Kommunikation auf einer medialen Ebene stattfindet, der persönliche Bereich wird weniger.

Schlussendlich lässt sich sagen, dass wir im Zuge der kommenden Digitalisierung 5.0 arg aufpassen müssen, unsere zwischenmenschliche Ebene nicht zu verlieren, geschweige denn, zu vergessen. So appelliert auch Sandro Dabelstein, der mit seiner „Gebärdensprachrevolution“ Tür und Tor für unsere nächste Generation aufstoßen möchte, unser soziales und empathisches Miteinander nicht aus den Augen zu verlieren und gemeinsam dafür zu kämpfen, dass unsere gebärdensprachliche Zukunft erhalten bleibt.

Unter dem gewaltigen Applaus des Publikums werden wir bereits auf das nächste Thema der „Feuer frei – Reihe“ neugierig gemacht; so heißt es am 11.Oktober 2019 im Rautenstrauch – Joest Museum

                        „Dolmetscher – Herz oder Geschäft?“

 

Herzlich Willkommen!!

Ganzer Film aus V: Feuer frei vom 12.04.19

Liebe Mitglieder, Gäste, Freunde aus Nah und Fern,

nur noch weniger als 2 Wochen geht’s wieder los mit der bekannteste Veranstaltung „Feuer frei“ mit dem Thema:
„Die nächste Signer Generation – noch gesellschaftsfähig?“

Es geht vor allem für die Jugendliche, sind sie auf die nächste Zeit mit dem Begriff: Gesellschaft 5.0 bewusst? Wie wollen sie in 10 Jahren die vereins- und verbandspolitische Arbeit führen, wenn die Vereine und Verbände aussterben. Die neueste Zahlen zeigen erschreckend.

Unser Team Feuer frei appelliert an alle Jugendliche, komm bitte nach Köln und verfolge diese Diskussion. Wo gibt es solche Gelegenheit, diese Diskussion unter der Gebärdensprachgemeinschaft zu verfolgen?

Wir haben vom DGT eine Bitte bekommen, dass wir für dieses DGT in Köln am 30. Mai 2019 die Werbung unterstützen sollen. Nach Information vom Publikum aus München und die Berichte in der sozialen Medien möchten wir nun euch mitteilen, dass wir am 28. März 2019 eine Stellungnahme an das DGT per Mail zugestellt haben.

„bezüglich deiner Anfrage per Mail vom 05.02.2019 möchten wir dir mitteilen, dass wir keine Werbung für Euer Theaterstück, das demnächst hier bei uns in Köln aufgeführt wird, übernehmen möchten; selbstverständlich erläutern wir hier die Gründe für unsere Entscheidung.

Unser Verband kann sich leider mit Eurem momentanen Begriffsbild nicht identifizieren, da dies nicht unserem verbandsinternen Leitbild entspricht. Dies ist wirklich sehr bedauerlich, zumal der DGT sich einstmals auf die Fahnen geschrieben hat, dass gehörlose Menschen ein Theater in ihrer Sprache besuchen können und gehörlose Schauspieler nicht länger diskriminierte Außenseiter sein sollen ( wortwörtlich auf der DGT-Homepage nachzulesen).
Nichtsdestotrotz sind wir keine Gegner der Inklusion – im Gegenteil, sie darf gefördert und entsprechend unterstützt werden. Es mutet nur befremdlich an, wie das DGT mit diesem Thema umgeht; das gehörlose Publikum wird mit eingeblendeten Untertiteln abgespeist, die noch nicht mal in der 1:1 Version erscheinen, sondern nur in einer Zusammenfassung den Inhalt der Dialoge durch die hörenden Schauspieler wiedergeben. Inklusion sieht anders aus!
Für die Zukunft bleibt zu wünschen, dass sich das DGT wieder auf seine ursprüngliche Haltung besinnt und unsere Gebärdensprache wieder in den Fokus rückt; Inklusion gelingt auch mit Gebärdensprache – in der heutigen Zeit kein
No – Go!“
Herzliche Grüße aus Köln,
VGKU Team.

In der Bitte von JNC leiten wir an euch, vor allem für die Frauen weiter.

Um gehörlose Frauen präventiv auf Verhalten in Gewaltsituationen vorbereiten zu können, werden 2019 wieder zwei Selbstverteidigungskurse nach dem Konzept von Judit Nothdurft in der Kampfsportschule Althof/Nürnberg angeboten. Weitere Infos können Sie aus der beigefügten Pressemitteilung entnehmen.

Im PDF Datei:
PM_SD-Start

Weitere Infos, Fragen usw. kontaktiert ihr bitte bei:
Judit Nothdurft Consulting
0911 95 33 96 26
Friedrich-Neuper-Straße 61, D-90552 Röthenbach
www.jnc-business.de
www.deafservice.de

Anmeldung erfolgt über:  Sarah Herberich, akademie-buero@verein-jsb.de

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Presseinformation – 1007/12/2018                                                                                                                             Düsseldorf, 7. Dezember 2018

Minister Laumann: Wertvoller Wegweiser im Behördendschungel

„Ratgeber für schwerbehinderte Menschen“ ist wieder erhältlich

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:
Der vom nordrhein-westfälischen Sozialministerium herausgegebene „Ratgeber für schwerbehinderte Menschen“ ist in einer aktualisierten Neuauflage von 50.000 Stück erschienen und kann jetzt kostenlos bestellt werden. Der Ratgeber musste umfassender als üblich überarbeitet werden, weil sich auf Bundesebene zahlreiche Regelungen geändert haben.

„Die vielen Vorbestellungen zeigen uns, dass die Broschüre für Menschen mit schweren Behinderungen zu einem wertvollen Wegweiser im Behördendschungel geworden ist“, sagte Sozialminister Karl-Josef Laumann. „Ich freue mich deshalb, dass dieser langjährige Bestseller des Sozialministeriums jetzt wieder erhältlich ist.“

Leicht verständlich erläutert der Ratgeber das Antragsverfahren für einen Schwerbehindertenausweis und informiert über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, über Nachteilsausgleiche, finanzielle Hilfe und praktische Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag. Die Stichworte reichen von Altersrente über Blindengeld, Kündigungsschutz, Öffentlicher Personennahverkehr und Parken bis hin zu Wohngeld.

Da der Antrag auf Feststellung einer Behinderung bei der zuständigen Kommune eingereicht werden muss, enthält der Ratgeber auch die Anschriften und Telefonnummern der zuständigen Behörden in den Kreisen und kreisfreien Städten. Darüber hinaus wurden Internetadressen zusammengestellt, unter denen Menschen mit Behinderungen nützliche Informationen finden können.

In Nordrhein-Westfalen leben etwa drei Millionen Menschen mit Behinderungen. Rund zwei Millionen von ihnen sind schwerbehindert. Der „Ratgeber für schwerbehinderte Menschen – Informationen zu Antragsverfahren und Hilfen“ kann kostenlos angefordert werden unter der Internetadresse www.mags.nrw/broschuerenservice oder schriftlich beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Fürstenwall 25, 40219 Düsseldorf.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales.
Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

 

Klare Antwort und Bestätigung der Fachtagung „Cochlea Implantat – Realitäten ohne Zwang“: Gegen CI-Zwang und für eine bimodal-bilinguale Förderung mit Gebärdensprache zum Wohle aller Kinder mit Hörbehinderung!

04. Dezember 2018

Bei der Fachtagung „Cochlea Implantat – Realitäten ohne Zwang“ am 28. November 2018 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales begrüßte Vanessa Ahuja, die Abteilungsleiterin V der Abteilung für Belange behinderter Menschen, Prävention und Rehabilitation, Soziale Entschädigung und Sozialhilfe, über 110 Teilnehmer/-innen und betonte die große Bedeutung des Themas, nicht zuletzt aufgrund des aktuellen Falles in Goslar, aber auch aufgrund allgemeiner Tendenzen in der heutigen Gesellschaft. In Goslar verhandelt derzeit das Familiengericht die Klage des Klinikums Braunschweig gegen die Eltern eines gehörlosen Kindes, die sich gegen eine empfohlene CI-Operation bei ihrem Kind entschieden haben.

Unser Schirmherr, Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, betonte in seinem Grußwort, wie wichtig der Dialog untereinander sei, um sich dem Thema der Fachtagung adäquat zu nähern. Es müsse sensibel ein Weg gefunden werden, um das Wohl des Kindes und das Recht der Eltern zur Erziehung gleichermaßen zu berücksichtigen. Zum aktuellen Fall in Goslar betont Herr Dusel jedoch: „Mein Herz schlägt in diesem Fall für die Eltern“.

Mehr Info und viele Filme in Gebärdensprache findet ihr unter diesen Link:
http://www.gehoerlosen-bund.de

 

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