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Nicht über uns,
Wir sind mittendrin

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Wichtige Ankündigung:

News:

VGKU hat jetzt neue Homepage

Liebe Besucher der Homepage,

wir heißen Euch aufs herzlichste willkommen…

…denn wir freuen uns, Euch nun endlich unsere neue Homepage präsentieren zu dürfen!

Gewiß, sie ist noch etwas „schlank“, aber dies wird sich selbstverständlich in den nächsten Tagen und Wochen ändern. Wir sind jetzt erstmal heilfroh, dass wir uns überhaupt wieder präsentieren können und haben dafür eigens mit einem erfahrenen IT – Techniker, Ilja Khenkine, aus Berlin zusammengearbeitet. Er hat die neue HP komplett erstellt und war sogar bereit, uns einen ganzen Tag lang in die Einstellungen und Bearbeitungen einzuweisen, so dass wir inZukunft vieles selber gestalten können. An dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an Ilja!

interessante und aufschlußreiche, manchmal aber auch ratlose, schweißtreibende und frustrierende Arbeitsstunden. Dennoch wird alles geschafft!!

Auf Eure Meinungen und Reaktionen sind wir schon ganz gespannt und hoffen auch in Zukunft, Euch immer wieder mit aktuellen News, Geschehnissen, kulturellen Veranstaltungen und..und..und.. überraschen zu können!

GEHÖRLOSE: KRANKENHAUS MUSS KOSTEN FÜR GSD ZAHLEN

24 März 2017
 

Das Sozialgericht Hamburg hat heute entschieden, dass die Kosten für Gebärdensprachdolmetscher (GSD) bei Krankenhausbehandlungen direkt von den Krankenhäusern bezahlt werden müssen und nicht von den Krankenkassen.

 

Der Rechtsstreit, in dem die Kanzlei Menschen und Rechte die Gebärdensprachdolmetscherin vertritt, ist seit 2011 anhängig und hat grundsätzliche Bedeutung. Das Bundessozialgericht hat 2014 bereits entschieden, dass für diese Klage entgegen der Auffassung von Beklagter, Sozialgericht Hamburg und Landessozialgericht der Rechtsweg zu den Sozialgerichten eröffnet ist (B 3 SF 1/14 R). Nun hat das Sozialgericht Hamburg festgestellt, dass es sich bei den Gebärdensprachdolmetscherkosten um allgemeine Krankenhausleistungen handelt, denn die Leistungen der Gebärdensprachdolmetscher seien vom Krankenhaus veranlasste Leistungen Dritter. Die Berufung zum Landessozialgericht Hamburg wurde wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Streits zugelassen. Sollte die Rechtsauffassung des Sozialgerichts Hamburg Bestand haben, würde das die Situation gehörloser Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen voraussichtlich verbessern, weil dann eine rechtssichere Situation entsteht, die es gehörlosen Menschen ermöglicht, in der Regel mit Gebärdensprachdolmetschern in die Klinik zu kommen um dort dann in guter kommunikativer Situation behandelt zu werden. Rechtanwalt Dr. Oliver Tolmein von der Kanzlei Menschen und Rechte begrüßte die Entscheidung: „Gehörlose Patienten können damit auch im Krankenhaus ohne großen bürokratischen Aufwand Gebärdensprachdolmetscher mitbringen und so eine gute Kommunikation mit den Behandlungsteam sicherstellen.“ Allerdings sei es bedauerlich, dass ein solches Zuständigkeitsproblem nicht von den Verbänden der Krankenhausträger und Krankenkassen verhandelt worden sei, sondern von den Betroffenen in einem mehrjährigen Verfahren erstritten werden musste.

(SG Hamburg, Urteil vom 24.3.2017, Az.:S 48 KR 1082/14 ZVW)

(Quelle: http://www.menschenundrechte.de/de/pressemitteilungen/details/artikel/krankenhaus-muss-kosten-von-gebaerdensprachdolmetschern-zahlen-1260.html)

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