Unser Verband

Liebe Mitglieder, Gäste, Freunde aus Nah und Fern,

nur noch weniger als 2 Wochen geht’s wieder los mit der bekannteste Veranstaltung “Feuer frei” mit dem Thema:
“Die nächste Signer Generation – noch gesellschaftsfähig?”

Es geht vor allem für die Jugendliche, sind sie auf die nächste Zeit mit dem Begriff: Gesellschaft 5.0 bewusst? Wie wollen sie in 10 Jahren die vereins- und verbandspolitische Arbeit führen, wenn die Vereine und Verbände aussterben. Die neueste Zahlen zeigen erschreckend.

Unser Team Feuer frei appelliert an alle Jugendliche, komm bitte nach Köln und verfolge diese Diskussion. Wo gibt es solche Gelegenheit, diese Diskussion unter der Gebärdensprachgemeinschaft zu verfolgen?

Wir haben vom DGT eine Bitte bekommen, dass wir für dieses DGT in Köln am 30. Mai 2019 die Werbung unterstützen sollen. Nach Information vom Publikum aus München und die Berichte in der sozialen Medien möchten wir nun euch mitteilen, dass wir am 28. März 2019 eine Stellungnahme an das DGT per Mail zugestellt haben.

“bezüglich deiner Anfrage per Mail vom 05.02.2019 möchten wir dir mitteilen, dass wir keine Werbung für Euer Theaterstück, das demnächst hier bei uns in Köln aufgeführt wird, übernehmen möchten; selbstverständlich erläutern wir hier die Gründe für unsere Entscheidung.

Unser Verband kann sich leider mit Eurem momentanen Begriffsbild nicht identifizieren, da dies nicht unserem verbandsinternen Leitbild entspricht. Dies ist wirklich sehr bedauerlich, zumal der DGT sich einstmals auf die Fahnen geschrieben hat, dass gehörlose Menschen ein Theater in ihrer Sprache besuchen können und gehörlose Schauspieler nicht länger diskriminierte Außenseiter sein sollen ( wortwörtlich auf der DGT-Homepage nachzulesen).
Nichtsdestotrotz sind wir keine Gegner der Inklusion – im Gegenteil, sie darf gefördert und entsprechend unterstützt werden. Es mutet nur befremdlich an, wie das DGT mit diesem Thema umgeht; das gehörlose Publikum wird mit eingeblendeten Untertiteln abgespeist, die noch nicht mal in der 1:1 Version erscheinen, sondern nur in einer Zusammenfassung den Inhalt der Dialoge durch die hörenden Schauspieler wiedergeben. Inklusion sieht anders aus!
Für die Zukunft bleibt zu wünschen, dass sich das DGT wieder auf seine ursprüngliche Haltung besinnt und unsere Gebärdensprache wieder in den Fokus rückt; Inklusion gelingt auch mit Gebärdensprache – in der heutigen Zeit kein
No – Go!”
Herzliche Grüße aus Köln,
VGKU Team.

Anfang des Jahres hat unser Vorstand mit Sandro Dabelstein (bekannt aus Facebook-Seite: Gebärdensprache Revolution)

getroffen.

Wir haben zum Thema über die nächsten Generationen (Jugendliche) ausgetauscht und vieles besprochen. Was können wir (unser VGKU) und die Jugendliche davon profitieren. Erstaunlicherweise haben wir gleiche Wellenlänge. Mit seiner dynamischer Jugendart und seinen vollen Tatendrang für Jugend können wir auch einige Erfahrung kennenlernen.

Wir haben unseres Strategiepapier gezeigt, ob Sandro das vorstellen kann, mit uns in das Boot einzusteigen und mit seiner Zielsetzung auf das Bewusstsein der Jugendlichen für einen Teil seiner Arbeit umsetzen kann. Er soll neben seiner Vorstellung auch uns permanent mit seinem Team unter die Lupe nehmen, wie der VGKU entwickeln bzw. fortführen soll. Desweiteren soll auch noch Freizeit- Kultur- und Bildungsangebote für Jugend aufgebaut werden.

Sandro hat das Interesse, mit uns zu gestalten und zu arbeiten, freuen wir uns umso mehr.

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