Öffenlichkeitsarbeit

HERBST/WINTER 2017 (VORSTELLUNGEN IN DGS ÜBERSETZT) | VOLKSBÜHNE AM RUDOLFPLATZ

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In der Bitte von der Volksbühne leiten wir euch diese Veranstaltungsinformation weiter:

„wir möchten Sie hiermit auf sechs kommende Veranstaltungen in der Volksbühne am Rudolfplatz in Köln aufmerksam machen, die Dank der großartigen Unterstützung der NRW-Stiftung, in Deutsche Gebärdensprache übersetzt werden. Darunter Theater, Shows, Kabarett und ein Mitsingkonzert.“

Für jeden Kulturinteressierten ist etwas dabei:

1. September –  Pension Schöller
31. Oktober –  The Rock’n Rollator Show
8. November –  Kom(m)ödchen – Köln-Premiere
16. November –  POP-Kultur – Ein Abend über das Populäre in der Musik
27. November –  Kölsch es Trumpf – Hillig Ovend Alaaf | Die Dritte
4. Dezember – Björn Heuser & Fründe: „Weihnachtsjeföhl“

Wir würden uns sehr freuen Sie bei uns begrüßen zu dürfen und wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Veranstaltung in Ihren Newsletter aufnehmen oder auf Ihrer Website darauf hinweisen würden. Anbei finden Sie im PDF weitere Informationen zu den aufgeführten Veranstaltungen, z.B. zur Weiterleitung an an Interessierte.

+++ http://www.volksbuehne-rudolfplatz.de +++
+++ www.facebook.com/volksbuehnerudolfplatz +++

Volksbuehne am Rudolfplatz_Herbst-Winter2017_Programm_Vorstellungen-übersetzt-in-DGS..compressed

AM KOMMENDEN SONNTAG: TV-DUELL ZUR BUNDESTAGSWAHL MIT UT UND EINBLENDUNG DES DOLMETSCHERS IN DEUTSCHER GEBÄRDENSPRACHE

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In der Bitte von der Leitung der CDU NRW Netzwerke für Menschen mit Beeinträchtigung, Benjamin Daniel Thomas, informieren wir euch hier:

Am kommenden Sonntag findet das TV-Duell zur Bundestagswahl statt. Eine gemeinsame Anfrage von Uwe Schummer und mir bei den beteiligten Sendern hat ergeben, dass es dieses Mal auch eine Ausstrahlung in Gebärdensprache geben wird.

Dieses ist sehr wichtig, denn so haben auch die 80.000 Gehörlosen die Möglichkeit dem TV-Duell zu folgen und sich so umfassend zu informieren.

Dazu haben wir heute eine Pressemitteilung rausgegeben:
„Am 3. September 2017 werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr SPD-Herausforderer im TV-Duell aufeinandertreffen. Damit dieses Ereignis auch von Menschen mit verschiedenen Behinderungen verfolgt werden kann, muss das TV-Duell vollständig barrierefrei gesendet werden. Dazu haben wir in einem gemeinsamen Schreiben die zuständigen öffentlich-rechtlichen sowie privaten Sender vor einigen Wochen aufgefordert. Sowohl ARD, ZDF und RTL haben zugesichert, die Sendung mit Untertiteln zu senden. Der Sender Phoenix plant, die Sendung live mit Gebärdensprachdolmetschern zu senden. 

Damit wird den Bedürfnissen der rund 80 000 gehörlosen Menschen in Deutschland Rechnung getragen. Sie möchten das Duell in ihrer Muttersprache, der Deutschen Gebärdensprache, live verfolgen und sich ihre politische Meinung bilden können. Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen darf nicht nur Aufgabe öffentlich-rechtlicher Sender sein. Es ist an der Zeit, dass auch die Privatsender Verantwortung übernehmen und auf die Zuschauergruppe von Menschen mit Behinderungen mit erheblich mehr Angeboten als bisher eingehen.“

TV-Duell Merkel:Schulz am 3. September 2017 barrierefrei senden

Gemeinsame Sitzung des Netzwerks „Menschen mit Beeinträchtigungen“ und des Gesundheitspolitischen Arbeitskreises der CDU NRW, 11. August 2017

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Bei dieser Sitzung war der Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe und Hubert Hüppe als Gründungsleitung dieses Netzwerks anwesend. Die Sitzung wurde sehr gut und intensiv über eine Vielzahl an Themen, z. B. Barrierefreier Notruf, Pflegestärkungsgesetz, Bundesteilhabegesetz, Barrierefreie Arztpraxen, Entstigmatisierung usw. diskutiert. Unser Vorstandsmitglied J. Eichler ist ebenfalls auch dabei, hat 2 Themen angestoßen. Es geht um Kommunikation der Erstaufnahme des tauben Patients nach Notruf und vor allem der Diskriminierung in der Pflegeheime wie in der Stadt Duisburg, da wegen der Gebärdensprache eine Mehrkosten für die Pflegeeinrichtungen entsteht und zu Lasten der Betroffenen gehen soll. J. Eichler hat bereits dem LV der Gehörlosen NRW gebeten, die Unterlagen der Gerichtsurteile vom Landes- und Oberlandesgericht nachzureichen, damit er weiter direkt mit dem Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe leiten kann.

Bundesgesundheitsminister Gröhe wird in diesem Sachverhalt überprüfen, hat er selbst versichert.

(Links hinten: Hubert Hüppe, in der Mitte: Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe, Leitungsgremium Benjamin Daniel Thomas); zu diesem Zeitpunkt stellt J. Eichler den Sachverhalt über die Diskriminierung der Pflegeeinrichtung für die Gebärdensprachgemeinschaft wegen Mehrkosten aufgrund der Kommunikation mit Gebärdensprache für die Pflegekräfte dar.

Krankenhaus: Wer trägt die Kosten für einen Gebärdensprachdolmetscher?

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Für eine reibungslose Kommunikation in der medizinischen Versorgung muss das Krankenhaus sorgen. Der Austausch zwischen Ärzten und Patienten hat einen besonderen Stellenwert. Im Zweifel muss das Krankenhaus einen Gebärdensprachdolmetscher beauftragen und die Kosten tragen. Daran ändert sich nichts, wenn der Patient selbst seinen Gebärdensprachdolmetscher mitbringt. In diesem Zusammenhang informiert die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) über eine Entscheidung des Sozialgerichts Hamburg vom 24. März 2017 (AZ: S 48 KR 1082/14 ZVW).

Weitere Info könnt ihr über den Link lesen:

Phantasialand: Attraktionen-Verbot für taube Menschen

Über Facebook, Deutsche Gehörlosenzeitung, taubenschlag wurden heute viele über das Verbot der Attraktionen beim Phantasialand in Brühl bei Köln heftig diskutiert und viele fühlen sich diskriminiert.


Quelle: taubenschlag
Immer wieder erleben wir heutzutage noch, wie man über uns richten, wie wir hier in Deutschland leben dürfen.
Aus diesem Grund will unser VGKU nicht tatenlos zusehen. Wir fühlen uns verantwortlich in diesem Fall und wir haben diesbezüglich ein Schreiben an dem Betreiber um Stellungnahme gebeten.

Wir werden euch auf dem laufenden halten.

Siehe unser Schreiben:

Phantasialand 28.6.17

PRESSE-INFO DES BEAUFTRAGTEN FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN DER CDU/CSU-FRAKTION IM DEUTSCHEN BUNDESTAG

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Wir haben ein Schreiben von unserem Politiker Uwe Schummer und Benjamin Daniel Thomas erhalten und sie baten uns, an euch eine wichtige Mitteilung weiterzugeben.

Berlin, 22. Juni 2017

Uwe Schummer: „Gerichtsverfahren müssen auch für gehörlose Menschen verständlich sein!“

Gebärdensprachdolmetscher zahlt künftig der Bund.

Am heutigen Donnerstag wird die unionsgeführte Koalition das Gesetz zur Erweiterung der Medienöffentlichkeit
in Gerichtsverfahren und zur Verbesserung von Kommunikationshilfen für Menschen mit Sprach- und Hörbehinderungen
(EMöGG) verabschieden. Dazu erklärt der Beauftragte für Menschen mit Behinderung der CDU/CSU-Fraktion im
Deutschen Bundestag, Uwe Schummer:

„Menschen mit einer Hörbehinderung haben künftig im gesamten Gerichtsverfahren das Recht auf einen Gebärdensprachdolmetscher oder andere für die notwendige Kommunikationshilfen. Das betrifft rund
80.000 Gehörlose und etwa 140.000 schwerhörige Menschen in Deutschland, die in Gebärdensprache
kommunizieren. Sie müssen künftig nicht mehr die Dolmetscherkosten selber tragen. Der Bund wird diese
übernehmen und sorgt damit für einen wichtigen Nachteilsausgleich im Justizwesen.

Für die Union ist das ein erster wichtiger Schritt. In der nächsten Legislaturperiode werden sich CDU und CSU
dafür einsetzen, dass künftig auch die Rechtsberatung im Vorfeld des Verfahren barrierefrei wird, um
gehörlosen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu Gerichtsverfahren zu ermöglichen.“

Diese Pressemitteilung finden Sie auch auf unsere Homepage

https://www.cducsu.de/presse/pressemitteilungen/gerichtsverfahren-muessen-auch-fuer-gehoerlose-menschen-verstaendlich

Empirische Bachelorarbeit über gehörlose Frauen während der Schwangerschaft

Liebe Homepage-Besucher,
eine Studentin bittet uns um Unterstützung zu seiner Bachelorarbeit, die wir euch gerne weiterleiten und euch bitten,
seine Arbeit zu unterstützen. Lt. Ihr Schreiben:

mein Name ist Miriam Koch und ich studiere Hebammenkunde an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum. Seit März bin ich offiziell Hebamme und habe mein Examen bestanden. Jetzt schreibe ich an meiner Bachelorarbeit.

Im Rahmen der Arbeit habe ich mich für eine empirische Studie entschieden, bei der ich mittels eines Online-Fragebogens anonym Daten erheben möchte.

Mit meinem Thema: „Das Wohlbefinden gehörloser Frauen im Zusammenhang mit der medizinischen Versorgung während Schwangerschaft und Geburt“ möchte ich mich daher nun an Sie wenden.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn ich meinen Fragebogen-Link bei Ihnen online stellen dürfte, um Teilnehmerinnen zu bekommen.

Anbei hänge ich den Link zu meinem Pretest an, damit Sie sich ein eigenes Bild machen können. Der Einführungstext enthält einen Link zu meiner ausführlichen Teilnehmerinformation.

https://www.soscisurvey.de/wohlbefinden_gehoerlose-frauen/

Ich freue mich, von Ihnen zu hören und ggf. unterstützt zu werden!

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