Nicht ohne uns,
Nicht über uns,
Wir sind mittendrin

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Wichtige Ankündigung:

News:

Am 12. April 2019 um 18:55 Uhr war es wieder soweit und Jan Eichler konnte in seiner Funktion als Moderator unser bekanntes „Feuer frei“ eröffnen. Das zahlreiche Publikum begrüßte unter anderem als Podiumsgäste den Mitbegründer der Deutschen Gehörlosen Jugend Stefan Goldschmidt aus Hamburg, Kevin Rohwedder aus Siegen als Vertreter unserer heutigen Jugend, sowie den Kölner Andreas Gaudzinski. Natürlich durfte auch ein Publikumsgast nicht fehlen und unter dem Applaus der Anwesenden nahm Patrick Bauer auf dem Podium Platz.

Um das Thema „unsere Jungend – noch gesellschaftsfähig?“ entbrannte sich eine mitunter recht interessante Diskussion, die auch deutlich machte, dass beide Seiten – Alt und Jung – gleichermaßen dazu beitragen müssen, unsere jungen Leute auf ihrem Weg in die Zukunft zu unterstützen. Laut Kevin Rohwedder ist mit dieser Unterstützung aber kein oberlehrerhaftes Verhalten seitens der Vereine und Verbände gemeint, sondern ein aufmunterndes „Kommt und mach mit“. Unsere Jugend möchte mit ihren Vorstellungen und Vorschlägen ernst genommen werden, ein konstruktiver Austausch wird ausdrücklich gewünscht.

Anhand verschiedener Einspielfilmen – unter anderem von den Vorständen der Deutschen Gehörlosen Sport Jugend und der Deutschen Gehörlosen Jugend wurde deutlich, dass Projekte sehr zum Mitmachen animieren, mehr noch, als eine längerfristige Verbandarbeit. Ein Projekt ist zeitlich befristet, hat ein Ziel vorzuweisen, macht Lust auf Kennenlernen mit anderen Leuten und überrascht mit einem positiven Endergebnis. Wie kann man also Verbandarbeit für die jungen Leute attraktiver gestalten?

Stefan Goldschmidt erläuterte, dass in der heutigen sozialen Medienwelt viel dazu beiträgt, dass Kommunikation nicht mehr im empathischen sozialen Miteinander stattfindet. Hier stimmt Kevin Rohwedder zu, als er meint, dass alles stets kritisch begleitet wird und man direkt Häme und teilweise üblen Spott erntet, wenn man sich für etwas öffentlich interessiert, bzw. stark macht; dies ist natürlich demotivierend und man verliert die Lust, für eine Sache sich zu begeistern, bzw. geradezustehen, wenn man eh nur „blöd angemacht“ wird.

Erschreckend waren die rückläufigen Mitgliederzahlen der Sportverbände in Deutschland, die uns von Jan Eichler präsentiert wurden. Hier nochmal die Frage, warum unsere junge Gebärdensprachgemeinschaft nicht willig ist, noch Mitglied in einem Verein zu bleiben? Und hier schließt sich die Aussage von Kevin Rohwedder an, dass die Jugend von den Vorständen nicht ernst genug genommen wird und es kein gegenseitiger Austausch stattfindet – im Gegenteil, der erhobene Zeigefinger ist allgegenwärtig. Aber auch hier wird deutlich, dass die sozialen Netzwerke viel dazu beitragen, dass die Kommunikation auf einer medialen Ebene stattfindet, der persönliche Bereich wird weniger.

Schlussendlich lässt sich sagen, dass wir im Zuge der kommenden Digitalisierung 5.0 arg aufpassen müssen, unsere zwischenmenschliche Ebene nicht zu verlieren, geschweige denn, zu vergessen. So appelliert auch Sandro Dabelstein, der mit seiner „Gebärdensprachrevolution“ Tür und Tor für unsere nächste Generation aufstoßen möchte, unser soziales und empathisches Miteinander nicht aus den Augen zu verlieren und gemeinsam dafür zu kämpfen, dass unsere gebärdensprachliche Zukunft erhalten bleibt.

Unter dem gewaltigen Applaus des Publikums werden wir bereits auf das nächste Thema der „Feuer frei – Reihe“ neugierig gemacht; so heißt es am 11.Oktober 2019 im Rautenstrauch – Joest Museum

                        „Dolmetscher – Herz oder Geschäft?“

 

Herzlich Willkommen!!

Ganzer Film aus V: Feuer frei vom 12.04.19

Liebe Mitglieder, Gäste, Freunde aus Nah und Fern,

nur noch weniger als 2 Wochen geht’s wieder los mit der bekannteste Veranstaltung „Feuer frei“ mit dem Thema:
„Die nächste Signer Generation – noch gesellschaftsfähig?“

Es geht vor allem für die Jugendliche, sind sie auf die nächste Zeit mit dem Begriff: Gesellschaft 5.0 bewusst? Wie wollen sie in 10 Jahren die vereins- und verbandspolitische Arbeit führen, wenn die Vereine und Verbände aussterben. Die neueste Zahlen zeigen erschreckend.

Unser Team Feuer frei appelliert an alle Jugendliche, komm bitte nach Köln und verfolge diese Diskussion. Wo gibt es solche Gelegenheit, diese Diskussion unter der Gebärdensprachgemeinschaft zu verfolgen?

Wir haben vom DGT eine Bitte bekommen, dass wir für dieses DGT in Köln am 30. Mai 2019 die Werbung unterstützen sollen. Nach Information vom Publikum aus München und die Berichte in der sozialen Medien möchten wir nun euch mitteilen, dass wir am 28. März 2019 eine Stellungnahme an das DGT per Mail zugestellt haben.

„bezüglich deiner Anfrage per Mail vom 05.02.2019 möchten wir dir mitteilen, dass wir keine Werbung für Euer Theaterstück, das demnächst hier bei uns in Köln aufgeführt wird, übernehmen möchten; selbstverständlich erläutern wir hier die Gründe für unsere Entscheidung.

Unser Verband kann sich leider mit Eurem momentanen Begriffsbild nicht identifizieren, da dies nicht unserem verbandsinternen Leitbild entspricht. Dies ist wirklich sehr bedauerlich, zumal der DGT sich einstmals auf die Fahnen geschrieben hat, dass gehörlose Menschen ein Theater in ihrer Sprache besuchen können und gehörlose Schauspieler nicht länger diskriminierte Außenseiter sein sollen ( wortwörtlich auf der DGT-Homepage nachzulesen).
Nichtsdestotrotz sind wir keine Gegner der Inklusion – im Gegenteil, sie darf gefördert und entsprechend unterstützt werden. Es mutet nur befremdlich an, wie das DGT mit diesem Thema umgeht; das gehörlose Publikum wird mit eingeblendeten Untertiteln abgespeist, die noch nicht mal in der 1:1 Version erscheinen, sondern nur in einer Zusammenfassung den Inhalt der Dialoge durch die hörenden Schauspieler wiedergeben. Inklusion sieht anders aus!
Für die Zukunft bleibt zu wünschen, dass sich das DGT wieder auf seine ursprüngliche Haltung besinnt und unsere Gebärdensprache wieder in den Fokus rückt; Inklusion gelingt auch mit Gebärdensprache – in der heutigen Zeit kein
No – Go!“
Herzliche Grüße aus Köln,
VGKU Team.

Es sind nur noch wenige Wochen bis zur spannenden Podiumsdiskussion mit dem brandheißen Thema:

DIE NÄCHSTE SIGNER GENERATION – NOCH GESELLSCHAFTSFÄHIG?

Nun möchten wir euch jetzt unsere Vorankündigung mitteilen.

Es gibt neue Information bzgl. dem Veranstaltungsort. Wir ziehen um in einem neuen und anspruchsvollen Raum, wo alle angenehm die Diskussion verfolgen können.


Weitere Infos im Video:

In der Bitte des Organisationsteam des DGS Stammtisches:

Das Team des DGS Stammtisches informiert an alle Interessierte, die gerne in Deutscher Gebärdensprache in lockere Atmosphäre näher kennenlernen möchten:

Aufgrund einiger Differenzen mit der alten Feuerwache sind wir umgezogen. Der Stammtisch findet jetzt immer im Deutzer Brauhaus im Bahnhof Deutz statt.

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