Theater in Laut und Gebärdensprachen am 22. Februar 2018 in Düsseldorf

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Am 22.02. um 19 Uhr öffnet das FFT Juta (Kasernenstraße 6), die Türen für die Premiere von FLIRT 
Auf der Bühne spielen taube und hörende Spieler*innen zusammen
Es wird gebärdet und gesprochen.
Alle können kommen.
Wir würden uns freuen, Euch bei uns begrüssen zu dürfen.
Wera Mahne und ihr Team haben eine Homepage gemacht. Jeder konnte mitmachen und über das Internet eigene Flirt-Geschichten schicken. http://www.flirt-performance.de
Daraus hat das Team ein Theaterstück gemacht.
Was sagt der Körper ohne Sprache?
Können sich die Spieler*innen trotzdem verstehen?
Was versteht das Publikum?
FFT Düsseldorf, Teodora Laiu, Tel. 0211 87 67 87-18-Fax 0211 87 67 87-27
teodora.laiu@fft-duesseldorf.de
Jahnstraße 3
40215 Düsseldorf
www.fft-duesseldorf.de

KÖLNER KÜNSTLER THEATER INFORMIERT UNS:

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„Der kleine Prinz“ in Gebärdensprache – zum letzten Mal im KKT

DER KLEINE PRINZ: LETZTE AUFFÜHRUNG

Liebe Besucher und Freunde des KKT,

am 18. Februar 2018 ist das Ensemble Deaf5 wieder mit ihrem Stück „Der kleine Prinz“ bei uns zu Gast. Dies ist
die Dernie des Stückes, das heißt, es wird zum allerletzten Mal aufgeführt.

Wie in den Vorjahren auch wird das Stück in Gebärdensprache gespielt und in Lautsprache übersetzt.
Wir freuen uns auf einen tollen Nachmittag.


Ein wunderschönes Theaterstück für Kinder ab 5 Jahren und die ganze Familie 

Der Pilot, der mit dem Flugzeug abgestürzt ist, und der kleine Prinz treffen sich mitten in der Wüste. Es stellt sich heraus, dass der kleine Prinz von einem kleinen, fernen Planeten stammt. Seine Reise führte ihn auf die Erde, doch vorher hatte er im Kosmos nach Freunden gesucht: er besuchte den Laternenanzünder, den König, eine Geschäftsfrau, den Geographen. Aber erst auf der Erde kann er Freundschaften schließen. Ein Fuchs lässt sich von ihm zähmen und vertraut ihm ein Geheimnis an: „Man sieht nur mit dem Herzen gut“.

18. Februar 2018, 15 Uhr

Kölner Künstler Theater

Grüner Weg 5, 50825 Köln-Ehrenfeld

http://www.k-k-t.de
Mail: theater@k-k-t.de
Telefon: 0221 – 510 76 86

 

 

XVIII. Weltkongress des Weltverbandes der Gehörlosen vom 23-27.07.2019 in Paris

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Der Deutsche Gehörlosen Bund bittet uns, diese Info an euch weiterzuleiten:

Liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

wir haben die Mail von Englisch auf Deutsch für Sie übersetzt und möchten Ihnen folgende Informationen der Organisationskomitee für den XVIII.Weltkongress des Weltverbandes der Gehörlosen weiterleiten:

Der XVIII. Weltkongress des Weltverbandes der Gehörlosen wird vom 23.-27. Juli 2019 in Paris, Frankreich, stattfinden. Ungefähr 3.000 Personen aus der ganzen Welt werden zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung erwartet, die der Französische Gehörlosenverband organisiert.

Das Kongressthema „Gebärdensprachrechte für alle“ unterstreicht, dass die uneingeschränkte Wahrnehmung der sprachlichen Rechte entscheidend für die vollständige Einbeziehung der Gehörlosengemeinschaft in die Gesellschaft ist.

Wir möchten die Unterstützung Ihrer Organisation für die Förderung dieser Veranstaltung und die Verbreitung von Informationen an Ihre Mitglieder über Ihr Netzwerk anfordern.

Alle Informationen zum Kongress finden Sie unter www.wfdcongress2019.org

Die offiziellen Sprachen des Kongresses sind die Internationale Gebärdensprache, die Französische Gebärdensprache sowie Englisch und Französisch.

Das Kongressprogramm wird sechs Hauptthemen behandeln:

  • Gebärdensprache und gehörlose Studien
  • Gehörlose Bildung
  • Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung
  • Technologie und Zugänglichkeit
  • Gesundheit
  • Beschäftigung

Würden Sie bitte Informationen teilen und diese Veranstaltung über Ihre Kommunikationskanäle sichtbar machen? Hier sind ein paar Vorschläge:

  • Ankündigung des Kongresses auf Ihrer Website (Kongressbanner, Ankündigung in Ihrem Veranstaltungskalender)
  • Weitergabe unserer Kongress-Newsletter an Ihre Mitglieder
  • Ankündigung des Kongresses in Ihrem Journal / Magazin oder Newsletter
  • Ankündigung des Kongresses in Ihren sozialen Medien
  • Werbung für den Kongress Social Media, insbesondere die Facebook-Seite https://www.facebook.com/wfd2019/
  • Verteilung der Flyer / Poster des Kongresses während Ihrer nationalen / lokalen Kongresse

Wir freuen uns auf Ihre Antwort und danken Ihnen im Voraus für Ihre Unterstützung

Mit freundlichen Grüßen
Kongressbüro
Im Auftrag des Organisationskomitees für den Weltkongress

WFD 2019
25 rue Anatole France
92300 Levallois Perret – France
partnership@paris-wfd2019.org

KARNEVAL FÜR ALLE

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In der Bitte vom Landschaftsverband Rheinland teilen wir euch hier weiter:

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

eine Info für Alle, der Karneval findet in diesem Jahr wieder barrierefrei statt.
Es gibt ein Angebot für Menschen mit Hörbehinderung ein/eine Gebärdensprachdolmetscher/in wird am 8. Februar 2018
auf der Bühne stehen.

Für Menschen mit Hörbehinderung stehen 10 Freikarten zur Verfügung, mehr Infos finden Sie im Link, sowie ein Video
in Gebärdensprache:
http://www.lvr.de/de/nav_main/derlvr/aktionen/inklusion_vor_ort/karneval_fuer_alle.jsp

 

Wir wünschen allen Jecken einen schönen Karneval.

Kölle Alaaf!

 

WEIHNACHTSBOTSCHAFT

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Mit der VGKU Weihnachtsfeier vom 16. Dezember 2017, wo etwa 40 Personen gemeinsam in einem Landhaus Zündorf in Köln-Porz abschliessend gefeiert haben, endet unsere Arbeiten für 2017.

Der VGKU, der inzwischen zu einer Markenzeichen weit über Köln hinaus, bedankt an alle, Freunde, Interessierten und Gästen für die erfolgreiche Zusammenarbeit und wir freuen uns auf das neue spannende Jahr 2018.

Dr. ROBERT ADAM ZU GAST IN KÖLN

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Am 17. und 18. November gastierte der bekannte australische Sprachforscher Dr. Robert Adam hier in Köln, lebt seit 14 Jahren in London. Dr. Adam, der seit 14 Jahren in London lebt, ist ein Deaf Coda und momentan Direktor des Deafness Cognition am Language Forschungszentrum des University Colleges in London. Zuvor war er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig und beschäftigte sich mit der Erforschung der Gebärdensprache und des alltäglichen Lebens tauber Menschen, insbesondere betrachtet er gebärdensprachliche Themen in einem soziolinguistischen Kontext, beispielsweise bilinguale taube Menschen oder taube Menschen, die als DolmetscherInnen oder ÜbersetzerInnen tätig sind.

Im Rahmen seiner Promotion erforschte er unimodalen Bilingualismus, bezogen auf unterschiedliche Dialekte der britischen Gebärdensprache oder dem Gebrauch Irischer Gebärdensprache in Australien, Irland und Nordirland, wo Sprachkontakte zwischen den unterschiedlichen Gebärdensprachen vorkommen.

Im Jahr 2016 wurde sein Forschungsvorhaben unter anderem von einem Projekt zu bedrohten Sprachen der School of Oriental and African Studies der University of London unterstützt.
Am Freitag, d. 17. November referierte Robert Adam im VGKU Auftrag auf unserem Kulturabend, organisiert vom Kölner Kofo, an der Universität zu Köln mit dem Thema „Identität“; Was bedeutet es, taub zu sein? Innerhalb des Vortrages werden unterschiedliche Aspekte von Identität auf die Situation tauber Menschen bezogen und diskutiert, inwiefern sich diese in den letzten Jahren verändert haben. Er greift Modelle wie das Deafhood-Modell und andere bekannte Modelle zu tauber Identität auf und ergänzt diese durch neue Konzepte zu Intersektionalität und Identität.

Anschließend wurde auch im Bezug auf Postkolonialismus/Kolonialismus z. B. in Indien, über taube Menschen kontrovers diskutiert. Es ist festzustellen und wird immer deutlicher, dass den tauben Menschen durch die dortigen kolonialen Herrschaftsverhältnisse der wichtige Bestandteil der Entwicklung der modernen Welt entgeht.

Viele taube Menschen werden durch die schulische und gesellschaftlicher Entwicklung von den andersartigen Menschen langwirkend manipuliert, damit sie sich in der gesellschaftlichen Lebensweise anpassen müssen und werden dementsprechend auch andersartig erzogen. Auch durch die Einflüsse der Ärzten und Pädagogen werden wir als kranke Menschen aufgrund der Hörunfähigkeit so stigmatisiert, dass wir keine eigene Sprache und Identität besitzen.

Folglich können wir also als gleichberechtigte Menschen, die auch ihre eigene vollwertige Sprache, unsere Muttersprache „Gebärdensprache“ besitzen und unsere eigene Kultur leben, schwer in der modernen Gesellschaft bestehen. In dieser Situation stellt sich die Frage auch, wie wir mit dieser Rolle umgehen und als welche Art der Menschen definieren sollen.

Im Workshop mit Dr. Robert Adam am Samstag, d. 18. November 2017 geht um das Thema „Gebärdensprache“. Dieser Workshop widmet sich der Gebärdensprachlinguistik und basiert auf der Diskussion aktueller Forschungsergebnisse zu Gebärdensprachen. Insbesondere die Phonologie der Gebärdensprache (wie eine Gebärde gebildet wird) und die Morphologie (wie bedeutungstragende Einheiten einer Gebärdensprache zu einer neuen Gebärde kombiniert werden) werden während dieses Workshops fokussiert. 8 interessierte Teilnehmer haben teilgenommen und haben viele Einblicke gewonnen. Es bildeten sich auch Arbeitsgruppen, worin die Morphologie in deutschen Gebärdensprachen definiert und vorgestellt wurden.

Dr. Adam präsentierte uns auch einen 30minütigen Film vom BBC, See Hear, über die Forschungsergebnisse von der Neurologie University London über die Sprachfähigkeiten, kognitiver Entwicklung der Prozesse zwischen sprechender und tauber Menschen. Wissenschaftlich wurde festgestellt – und die Ergebnisse liegen vor -, dass wir als taube Menschen mit Gebärdensprache in der linken Hirnhälfte für die Sprachprozesse gleichgestellt sind.

Die rechten Hirnhälfte arbeitet mehr auf kognitive Prozesse, Wahrnehmung und sie macht bereits einen hohen Unterschied aus, dass wir als taube Menschen eher diese Fähigkeiten als sprechende Menschen besitzen. Anhand dieses Filmes wurde energisch diskutiert, warum in Deutschland solche Forschungsergebnisse nicht öffentlich bekanntgegeben werden und ob es überhaupt welche gibt. Dieses Ergebnis wäre sehr hilfreich für den Nachweis über unsere Gebärdensprache und unsere Kultur wie z. B. momentan in der aktuellen Situation über den CI Zwang in den Presse- und Filmberichten. Durch ebendieses Forschungsergebnis können wir nachweisen, dass wir „ein hochintelligenter gebärdensprachlicher Mensch“ sind.

Wir können mit diesem Ergebnis zeigen und gleichzeitig infrage stellen, ob dieser taube Mensch, der gezwungen wird, sich ein CI zu implantieren und in die fremde Welt zu integrieren bzw. einpferchen zu lassen und gleichzeitig unsere sensibilisierten und hochintelligenten Fähigkeiten zu zerstören?

Schlussendlich haben wir Dr. R. Adam viel zu verdanken, dass seine Beiträge aus wissenschaftlichen Ergebnissen/Erfahrungen uns so bereichert und gestärkt haben, woraus wir neue Erkenntnisse gewinnen dürfen.

WORKSHOP: WEBSITE & WORDPRESS MIT I. KHENKINE VOM 19. BIS 21. JANUAR 2018

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In der Bitte von IT-Spezilist Ilja Khenkine, der uns gerade unsere aktuelle VGKU Homepage das neue Design verschaffen hat, möchten wir euch hier den nächsten Workshop in der Regie vom Deutschen Gehörlosen Sportjugend in Köln weiter informieren.

Weitere Information findet Ihr auf diesem Link:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=872996622867485&id=165078230325998

Bei Fragen an ilja.khenkine@gmx.de wenden und der Anmeldung an info@dg-sportjugend.de !!!

 

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