EINLADUNG ZUR PODIUMSDISKUSSION AM 1. DEZEMBER 2018 IN KÖLN

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In der Bitte des Vereins GGKG e. V. möchten wir diese spannendes Thema euch weiter informieren.
Diese Veranstaltung findet in Köln, bei der Universität zu Köln:

am 1.12. findet eine spannende Diskussion zum Thema „Kulturelle Aneignung im Kontext der Gebärdensprachgemeinschaft“ statt, die von der Gesellschaft für Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser (GGKG) e.V. organisiert wird.

Martin*a Vahemäe-Zierold, Laura M. Schwengber sowie Rafael Evitan Grombelka und Asha Rajashekhar werden sich am 1.12. zum Thema „Kulturelle Aneignung im Kontext der Gebärdensprachgemeinschaft“ verorten und ihre unteschiedlichen Meinungen, Erfahrungen und Perspektiven zu diesem Thema mit dem Publikum teilen.
Genauere Informationen können dem Plakat im Anhang entnommen werden.
Die gebärdensprachliche Version der Einladung findet sich hier: https://www.youtube.com/watch?v=9RX2pPYe2iA&frags=pl%2Cwn
Im Namen des Vorstands der GGKG
Katharina Urbann

BILDUNGSURLAUBSKURS »KOMMUNIKATION UND RHETORIK AM ARBEITSPLATZ« MIT SASCHA NUHN VOM 12. – 16.11.2018

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Durch Newsletter vom Hessischer Verband für Gehörlose und hörbehinderte Menschen  e.V. möchten wir euch diese interessante Info weitergeben.

Wie soll ich mich im Arbeitsleben mit der Kollegen, Teamleiter oder Geschäftsleitung richtig kommunizieren bzw. die Rhetorik führen. Heutzutage entscheidet man immer auf das Kommunikationsverhalten und auch ein entscheidender Wendepunkt für die beruflicher Werdegang.

Alles Weitere entnimmt ihr bitte diese Info/diesen Link:
https://www.dgs-fabrik.de/test-buchung/20-bildungsurlaubskurse/141-kommunikation-und-rhetorik-am-arbeitsplatz-b18-fuer-gehoerlose-ausgerichtet20171212093436

EINLADUNG PALLIATIVVERSORGUNG UND HOSPIZBEGLEITUNG IN DER REGION

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in der Bitte vom Demenz-Servicezentrum (DGZ) für Menschen mit Hörschädigung leiten wir diese Info an euch weiter:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Das Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Hörschädigung, die VHS Essen und das Palliativnetzwerk Essen veranstalten auch in diesem Jahr wieder gemeinsam einen Informationsabend.

Wir laden herzlich zur Veranstaltung: Palliativversorgung und Hospizbegleitung in der Region am 21.11.2018 um 18 Uhr  in der VHS Essen ein.
Weitere Informationen finden Sie im Anhang. Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache gedolmetscht.

Wir freuen uns auf Ihr kommen, bitte melden Sie sich vorher an.

Kontakt bitte an:
Anna Heßke, 
Demenz-Servicezentrum (DSZ) für Menschen mit Hörschädigung
Schäpenkamp 2 – 45726 Essen
Tel.: 0201 – 502 34 38
Fax: 0201 – 43 79 870
Mobil: 0177 502 34 36
Mail: hesske@martineum-essen.de

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KRAUTHAUSEN – FACE-TO-FACE IM TV MIT UNTERTITEL UND EINBLENDUNG DES DOLMETSCHERS IN GEBÄRDENSPRACHE

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Gestern aus der Sendung TV Sport1 wurde ein Filmbeitrag gezeigt, wo der bekannte Aktivisten Raul Krauthausen ein TV Interview mit der Dolmetscherin in Deutsch und Gebärdensprache, Laura M. Schwengber über Musikdolmetschen, Gebärdensprache usw. geführt hat.
Ihr könnte nun jetzt mit der Untertitel und Einblendung eines Dolmetschers in Gebärdensprache im Internet sehen:
https://krauthausen.tv

@Quelle https://krauthausen.tv

DIE NEUE APP DB BARRIEREFREI

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Wir möchten euch hinweisen, dass vor wenigen Tagen die wichtige Info für alle behinderter Bahnreisende bekannt gegeben wurde.
Es gibt ein App, das speziell für die Behinderte ausgestattet wurden. Es ist sehr empfehlenswert, dieses App auf Smartphone runterzuladen und sich besser informieren lassen, wenn was rund um die DB passiert.

Weitere Infos ist unter den Link zu lesen:
https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/app-barrierefrei.shtml?fbclid=IwAR2799HWcjdjwxfB0pq68BT0BZBp90d6KzRZ1JGHZOCVjXv2O0WKqWO1HN4

EINLADUNG NEWCOMERS VORFÜHRUNG IN KÖLN AM 24.10.2018

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In der Bitte vom Veranstalter leiten wir diese Information an euch weiter:
wir vom Newcomers-Team haben eine große Bitte an Sie: Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Lust hätten unsere Newcomers-Vorführung
am 24.10.18 um 18:00 Uhr an der Universität zu Köln in Ihren Kreisen zu bewerben.

Wie fühlt es sich an, „Flüchtling“ in Deutschland zu sein? Wohin mit der Vergangenheit und den Erinnerungen an das, was war? Diesen Fragen geht der Dokumentarfilm „Newcomers“ des syrischen Regisseurs Ma’an Mouslli nach, den campus:grün köln, der StAVV, die Fachschaft Hören und Kommunikation sowie der Landesverband NRW: Deaf Refugees am 24.10.2018 um 18:00 Uhr in Köln zeigen. Die Zuschauer erwarten viele intensive Momente. Denn in dem rund einstündigen Dokumentarfilm erzählen Geflüchtete teils sehr bewegende Details aus ihrem Leben: vom Tragischen, aber auch vom Schönen und Hoffnungsvollen. Von Verfolgung, Krieg und den Umständen der Flucht, aber auch von Träumen und Kindheitserinnerungen, vom stetigen Kampf für Freiheit und Würde.

Der gesamte Film und die anschließende Diskussion mit dem Regisseur werden in DGS gedolmetscht. Für den Dokumentarfilm wurden auch gehörlose Geflüchtete interviewt.

Weitere Infos finden Sie in der Einladung im Anhang, auf unserer Website (https://newcomers-film.de/) sowie in der facebook-Veranstaltung (https://www.facebook.com/events/1380346672099230/).

Herzliche Grüße im Namen des gesamten Newcomers-Teams
Laura Lotte Lemmer Projektmitarbeiterin „Newcomers“

NRW GEHÖRLOSENGELD

Seit 1997 bekommt jeder Gehörlose mtl. 77 EUR bis jetzt. 21 Jahre lang bleibt der Betrag gleich, trotz der steigenden
Lebensunterhaltungskosten. 1997 kostet 25 DM (!) pro Stunde für Dolmetscher in Gebärdensprache. Wir können damals leisten, Dolmetscher für den individuellen Bedarf bezahlen. Heute können wir diese Leistung nicht mehr zahlen.

Aus diesem Grund wird der VGKU dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Landesregierung und die Parteien auffordern, dieses Thema diskutieren zu können. Wie ihr sicher aus der sozialen Medien erfahren habt, beginnen auch die andere Bundesländer das Thema Gehörlosengeld umzusetzen.
Das Thema Bundesteilhabegesetz, das wir mit großer Hoffnung gesetzt haben, war kläglich gescheitert zum großen Nachteil für die Gebärdensprachgemeinschaft!

In Kürze wird der VGKU ein Schreiben an die zuständige Stellen versenden.

DGB-PRESSEMITTEILUNG „DAS 2. STAATENPRÜFVERFAHREN ZUR UN-BEHINDERTENRECHTSKONVENTION IN DEUTSCHLAND IST BEREITS GESTARTET

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Wir möchte euch diese Information vom Deutschen Gehörlosen Bund weitergeben:

Liebe Leser/-innen, liebe Interessierte,
wir übersenden Ihnen hiermit unsere Pressemitteilung „Das 2. Staatenprüfverfahren zur UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland ist bereits gestartet.“ und Bildmaterialien.

Bei weiteren Fragen steht wir der DGB gerne jederzeit zur Verfügung.

dgb_Pressemitteilung_2018_08

 

IV. FEUER FREI „INKLUSION? – SIGNER AUF AUGENHÖHE MIT ANDEREN?“ – VIDEO UND BERICHT

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Von links nach rechts: Michael Krause (Gast, Essen), Thorsten Rose (Dolmetscher/Coda, Köln), Jürgen Stachlewitz (Ex-BR-Moderator f. Sehen statt Hören, München), Norbert Hensen (Präsident d. Deutscher Geh.Sportverband, Berlin) und Feuer frei Moderator, Jan Eichler.

„Inklusion – Signer auf Augenhöhe mit Anderen?“

geladene Gäste: Norbert Hensen (Deutsche Gehörlosen Sportverband), Jürgen Stachlewitz (Ex-Moderator von „Sehen statt Hören“) und Thorsten Rose (Dolmetscher in Deutsch und Gebärdensprache)

Die lang erwartete und äußerst beliebte Diskussionsrunde startete wie immer pünktlich um 18:55h im Beisein von ca. 95 Besuchern. Nachdem ein Publikumsgast, Michael Krause aus Essen, ausgesucht wurde, an der Runde teilzunehmen, begann der Abend  – wie immer – mit einem Filmvorspann des Moderators. Diesmal erschien der Ex – Präsident des Schweizer Gehörlosen – Bundes ( SGB-FSS), Roland Herrmann, der sogleich den Begriff „Inklusion“ auseinandersetzte; für uns Signer ist dieser Begriff jedoch mitunter mit vielen Fragen verbunden.

Seit der Bestätigung durch die UN – Konvention 2009 wurde wahrlich noch recht vieles nicht umgesetzt. Auf Nachfrage des Moderators, Jan Eichler, ob die teilnehmenden Gäste den Slogan „Inklusion – Signer auf Augenhöhe mit Anderen“ bestätigen könne, wurde deutlich, dass noch viele Baustellen in der Gesellschaft bestehen. Lapidar gesagt, versteht man unter Inklusion, dass man möglichst ohne Barrieren in der Gesellschaft leben, soll heißen, dass unser soziales Umfeld auch in Gebärdensprache einigermaßen kommunizieren kann. Das ist bei weitem weder realisier- noch momentan vorstellbar. Infolgedessen wurden die drei Begriffe „Inklusion, Integration und Teilhabe“ in die Runde geworfen und ausführlich debattiert.

Dolmetscherinnen in Lautsprache…

Desweiteren erörterte Norbert Hensen folgende Baustelle: In seiner Funktion als Präsident des Deutschen Gehörlosen Sportverbands wurden unter seiner Leitung zwei Hörende eingestellt, Sportdirektor Stefan Lambertz und Leistungssportreferent Tobias Hillebrand. Bedauerlicherweise beherrschen diese beiden Herren jedoch nicht die Gebärdensprache. Somit nahm Norbert Hensen die Mühe in Kauf, beim Amt die Übernahme der Kosten für Arbeitsassistenz (Dolmetscher in Lautsprache) zu beantragen. Sein Antrag wurde mit der unsinnigen Begründung abgeschmettert, dass er doch der Arbeitgeber sei und die beiden Angestellten keine betroffenen Personen wären. Auch hier wird wieder deutlich, dass jemandem bei gewissen Bemühungen Steine in den Weg gelegt werden. Es fruchtet also nicht mit der UN – Konvention…

Jürgen Stachlewitz berichtete von seiner Moderatorenzeit beim BR Rundfunk. Auch er hatte des öfteren zu kämpfen und konnte auch gewiß nicht immer behaupten, auf Augenhöhe mit dem hörendem kollegialem Umfeld gewesen zu sein. Seinerzeit war es nahezu unmöglich. Zumeist fehlt es am Durchsetzungsvermögen für Signer, wenn sie nach oben kommen wollen, bzw. die gleiche Augenhöhe erreichen möchten. Sämtliche Entscheidungen zwecks Filmveröffentlichung bzw. der Vorstellungen der Redaktion standen öfters dem Schema der Signer Community gegenüber, weil vor allem die Empathie nicht nachvollziehbar war.

Der Dolmetscher in Gebärdensprache Thorsten Rose war hingegen der Meinung, dass Signer immer jammern, sich selbst bemitleiden und warten bis die Anderen „es“ machen. Nein, wir sollen verdammt nochmal die Ärmel hochkrempeln, für uns selbst verantwortlich sein und dagegen ankämpfen! Hier wirft der Moderator ein, dass es schon eine ganze Menge Signer gibt die dagegen ankämpfen und sich positiv verkaufen wollen. Nichtsdestotrotz werden sie, trotz ihrer Bemühungen, von der Gesellschaft weder angenommen noch respektiert. Auch einige Lösungsvorschläge bzw. Ideen zur Umsetzung aus Sicht derSigner wurden leider anderweitig beurteilt, wie z. B. in solchen Situationen unter Uni zu Köln, KSL Sinnesbehinderung und im aktuellen Fall neulich mit der EUTB.Diese werden immer noch -oder nach wie vor- von „Hörenden“ gesteuert.

Beispielhaft war das gezeigte Interview von Daniel Rose, dem Bruder von Thorsten und ebenfalls als Gebärdensprachdolmetscher tätig. Daniel erarbeitete seinerzeit ein Notfall-Konzept für Gehörlose, sodass er und seine Dolmetschkollegen ehrenamtlich in Bayern sehr oft im Notfall-Bereitschaftsdienst für Signer tätig war. Dieses großartige Konzept erlitt durch Finanzschwierigkeiten und geringer Nachfrage eine glatte Absage durch die Landesregierung Bayern; sprich eine Ablehnung auf die Umsetzung des Notfallsystems für Signer. Hier wird wieder deutlich, dass wunderbar positive Ideen von Seiten der Gebärdensprachgemeinschaft nicht durchsetzbar sind!

Norbert Hensen ist der Meinung, dass sich im Laufe der Zeit zeigen wird, dass sich Integration durchsetzt. Bei der Inklusion wird es nicht funktionieren. Dort ist oft für Hörgeschädigte die sogenannte „Endstation“, entscheidend leider durch die obligatorische Bürokratie bzw. Ignoranz der „Andersdenken“. Jürgen Stachlewitz schließt sich der Meinung des Präsidenten des DGSB an.

Die Diskussion läuft in die heiße Phase, als Thorsten Rose den Begriff der „INTERSEKTIONALITÄT“ erwähnt, in Finnland ist dieser Sprachgebrauch bereits gang und gäbe. „Inklusion“ wurde in Finnland als „erfolglos“ bezeichnet und dahingehend abgeschafft. Intersektionalität ist für unsere Gebärdensprachgemeinschaft jedoch ziemlich neu und wird bereits in Finnland als Individuum unterstützt. Jeder Signer kann durch eigene Geldleistung selbst in der Gesellschaft mitbestimmen und seinen Platz im sozialen Umfeld revolutionieren und so auch Barrieren überwinden. Dieser Begriff wird aber von Norbert Hensen hart kritisiert, da dadurch auch kein Paradigmenwechsel erfolgt.

Mal wieder war es Jan Eichler gelungen, das Publikum mit einem äußerst spannenden, unterhaltsamen und diskussionsbereiten Abend zu begeistern; und mit machte er seinem Publikum auf die nächste Feuer frei Ausgabe am 12. April 2019sehr neugierig. Das Thema verspricht einen explosiven und feurigen Abend:

„die nächste Signer Generation – noch gesellschaftsfähig?“

Die Veranstaltung war sehr lange mit vieler kontroverse Diskussion geführt, so dass die weitere Interviewfilme wie z. B. den 2. + 3 Teil von R. Hermann (SGB-FSS) bzw. Thomas Worseck, Geschäftsführer des Gehörlosen Verbandes Hamburg nicht gezeigt werden können, haben wir hier den Link eingefügt.

Ganzer Film aus IV: Feuer frei vom 5.10.18

Interview mit R. Hermann:

Intervire mit T. Worseck

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